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Infos zum Hersteller Seat

Seat ist der einzige Personenwagenhersteller in Spanien. Am 9. Mai 1950 wurde das Unternehmen als Sociedad Española de Automóviles de Turismo, S.A. („Spanische Gesellschaft für Pkw“) im Industriepark Barcelonas gegründet. Nach der Werkseröffnung am 5. Juni 1953 lief am 13. November der erste Wagen vom Band. Der Firmensitz befindet sich in Martorell, rund 35 km von Barcelona entfernt.

Kapitalgeber der 600 Millionen Peseten waren zu 51 Prozent das staatliche Industrieinstitut Instituto Nacional de Industria, zu 42 Prozent spanische Banken und zu sieben Prozent Fiat. Diese Kombination prägte in verschiedener Hinsicht die Entwicklung der Autos aus dem Hause Seat bis in die 80er Jahre des 19. Jahrhunderts hinein. Zum einen basierten die Fahrzeuge ausschließlich auf der Technologie des italienischen Autokonzerns Fiat. Auch das Markenlogo war dem von Fiat nachempfunden.

Das zweite wesentliche Merkmal war die nahezu ausschließliche Ausrichtung der Fahrzeuge für den heimischen, spanischen Markt. Seat baute bis 1979 ausschließlich in Lizenz Fahrzeuge von Fiat.

Seat war nahezu unangefochtener Marktführer. Der Grund hierfür lag in enormen Zöllen auf ausländischen Neufahrzeugen während der Franco-Zeit und begrenzten Importkontingenten. Konkurrenz kam in sehr bescheidenem Maße durch Unternehmen auf, die Lizenzen von ausländischen Auto-Herstellern erworben hatten oder durch Joint-Ventures mit ausländischen Unternehmen. Angesichts dieser komfortablen Stellung auf dem heimischen Markt wurde der Export lange Zeit vernachlässigt. Erst Anfang der 70er Jahre starteten Verkäufe in die Benelux-Länder und nach Finnland.

Der gravierende Wandel, den Seat in den zurückliegenden Jahrzehnten vollzogen hat, geht auf das Produktions- und Wirtschaftabkommen zwischen Seat und Volkswagen zurück. Das gleichzeitige Zerwürfnis mit Fiat öffnete die Tür für eine umfangreiche Beteiligung des Wolfsburger Konzerns, der zunächst 75 Prozent erworben hat.

In den 90er Jahren wurde die Beteiligung auf fast 100 Prozent ausgebaut, der Name des Unternehmens in Seat S.A. umgeändert und vor allem durch eine Reihe neuer Modelle der Wandel vorangetrieben. Die Modelle mit den bekannten Namen Alhambra, Leon, Ibiza, Toledo usw. basieren längst auf der technologischen Basis von VW, auch wenn Seat strukturell der Audi-Fahrzeug-Gruppe zugeordnet ist.

Am 10. März 1983 begann die spanische Marke ihre Verkäufe in Deutschland unter eigenem Namen, zunächst über eine Importgesellschaft, bis Seat 1986 daraus ein eigenes Tochterunternehmen, die Seat Deutschland GmbH, machte. Seat Deutschland mit Sitz in Mörfelden-Walldorf beschäftigt 150 Mitarbeiter. Das Vertriebsnetz umfasst derzeit vier Seat-Niederlassungen in Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und Stuttgart.

58.997 Seat-Neufahrzeuge wurden 2003 in Deutschland neu zugelassen, ein Marktanteil von 1,76 Prozent. Die höchsten Export-Zuwächse erzielte Seat neben Deutschland auch in Großbritannien, wo mit 35.000 Neuzulassungen (+21 Prozent) ein Rekordergebnis erreicht wurde. Hinsichtlich der Ausrichtung bleibt Seat mit einem sportlichen Moment versehen, auch wenn das Motorsport-Engagement 2001 eingestellt worden ist. Wie es scheint, versucht die Marke den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, Sportlichkeit und Life-Style durch Designorientierung zu vollziehen.

Mit dem Seat Exeo führt SEAT im Jahr 2009 die bereits 2007 angekündigte Limousine auf Basis des letzten Audi A4 ein. Ein Kombi-Modell ist seit Sommer 2009 auf dem Markt. Auf der IAA in Frankfurt steht der erste Prototyp des Ibiza ST namens IBZ, der Mini Kombi ist 2010 auf den Markt gekommen.

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